Willkommen im Forum

Liebe Besucher,
Liebe Devotees,

nach monatelanger intensiver und freudiger Arbeit an dieser Webseite zusammen mit unserer Webdesignerin bin ich sehr glücklich, dass nun alles soweit vollendet ist. Heute am 9.9.2016
ist zudem der Erscheinungstag von Shrimati Radharani, ein äußerst glücksverheißender Tag
für die Premiere unseres Forums und dieser Webseite als Ganzes.

Anstelle von Verhaltensregeln möchte ich einfach alle TeilnehmerInnen höflich darum bitten,
nett zueinander zu sein und auch bei Meinungsverschiedenheiten – die naturgemäß immer irgendwann bei Diskussionen auftreten werden – stets den guten Ton zu wahren.

Ich freue mich auf einen regen Austausch.

Euer Vedanta

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Jai Shri Haridas Shastri Maharaj ji (Deutsch)

Shri Haridas Shastri Maharaja ji, Verscheidungstag
Freitag, den 22. September 2017

Vor genau vier Jahren hat Shri Haridas Shastri Maharaja ji diese vergängliche Welt verlassen. Er lebt nun ein glückseliges Leben auf Goloka, Krishnas Planeten der Kühe. Kühe waren aber bereits hier auf der Erde zentraler Bestandteil seines Lebens. Maharaja ji liebte nämlich Kühe über alles und es lag ihm sehr am Herzen, dass sie liebevoll betreut und gefüttert wurden. Es ist im Übrigen äußerst bemerkenswert, dass ein Elite-Akademiker wie Maharaja ji, mit neun Hochschulabschlüssen sowie drei Doktoraten, seine Zeit am liebsten damit verbrachte, demütig den Stall auszumisten und die Kühe zu bedienen.

So ist es auch kein Wunder, dass er sich stets vehement dafür einsetzte, dem alltäglichen, weltweit organisierten Massenmord an Tieren und insbesondere Kühen, ein Ende zu setzen. Furchtlos und kämpferisch vertrat er hierzu seinen vedisch fundierten Standpunkt.

Bereits 1971 verfasste er eine akademische Abhandlung mit dem Titel „A Review of Beef in Ancient India“ ("Eine Betrachtung von Rindfleisch im alten Indien"). In unserem kürzlichen Janmasthami-Artikel haben wir bereits ein wenig daraus zitiert, nämlich zu den angeblichen Kuhopfern in den Veden, basierend auf einer grob dilettantischen bzw. bösgläubigen Interpretation des Sanskrit-Begriffs gomedha. Anlässlich des heutigen Festtags, nachfolgend nun ein paar weitere Zitate aus dieser Abhandlung, worin Maharaja ji kurz und prägnant aufzeigt, dass Kuhschlachtungen nicht nur für Hindus verboten sind, sondern gleichermaßen auch für Christen und Moslems:

Abscheulichkeit des Kuhschlachtens in der Manu-Smriti

"Ein Lehrer, Befürworter (der Schriften), Vater, Mutter, Guru, Brahmana, Kuh und Asket - sie sollten niemals getötet werden."

- Manu-smriti 4.162

Das Töten von Personen, die in der Strophe genannt sind, wird mit Kuhschlachtung gleichgesetzt. Mit anderen Worten bedeutet es, dass Kuhschlachtung gleichbedeutend ist mit der Ermordung eines Lehrers, Befürworters der Schriften, Vater, Mutter, Guru und Brahmana.

Abscheulichkeit des Kuhschlachtens im Christentum

"Wer einen Ochsen tötet, ist, als hätte er einen Mann getötet."

- Jesaja (66/3)

Laut englischen Wörterbüchern steht das Wort „ox“ [Ochse] für männliche und weibliche Mitglieder der Rinderfamilie.

Verbot von Rindfleisch im Islam

Al-Ghazzāli (1058-1111 n. Chr.) war einer der brillantesten Philosophen des Islam. Im Alter von 28 Jahren leitete er das Islaminstitut in Bagdad. Sein Hauptbuch „Ihya Ulum ul-Dīn“ - Die Wiederbelebung der Religionswissenschaften“ wird ebenso hoch angesehen wie der Koran. Seine Urdu-Übersetzung wurde vom Navalkishore-Verlag, Lucknow, unter dem Titel Mazākul Ārafīn veröffentlicht. In dessen Ausgabe von 1955 (Teil 2, Seite 23, Zeilen 17-19) werden die schädlichen Wirkungen von Rindfleisch und die Vorzüge von Ghee und Milch einer Kuh wie folgt beschrieben:

Das Fleisch einer Kuh ist Krankheit (marz), ihre Milch ist Gesundheit (śafā) und ihr Ghee ist Medizin (davā).“

Shri Haridas Shastri Maharaja ji

Jai Shri Haridas Shastri Maharaja ji!!